Zwischendurch und Mittendrin….Sommerliches Schweigen/Schwelgen
Die Zeit der Rosen
Nun kommt die Zeit der Rosen
der Träumereien in stillen Lauben
Lauschen dem Gurren der Tauben
das Seufzen in der Brust
Das Lesen von Gedichten
unter grünem Gezweig
begleitet von Amselzwitschern
deren Jungen zum reisen bereit
Im Ohr die leisen Klänge
nach Stimmung und Wetterlage
im Glase die fruchtigen Säfte
das Ruhen am Regentage
Am Morgen das Hoffen auf Sonne
das Auge dem Lichte entgegen
die Finger ganz zart am Blatte der Rose
ganz neue, sanfte Wege gehn
Nun kommt die Zeit der Rosen
°
Brynhild 30. Mai 2010
Zehn Jahre….
Nun sind es schon der Jahre Zehn
in denen leis ich ging
ganz eigen einen Weg
und ahnungslos machte ich dereinst
den Sprung
zum Ungewissen hin
Zu Anfang noch mit Kraft und gutem Sinn
Gedanken noch von Wille, Würde, Wandel
wie schnell ging alles hin
Gesellschaft die mich bannte
Ich zog die Einsamkeiten vor
das stille Leben in mir drin
hob Seele, Geist
vor allem Schrillen hoch empor
verkroch mit noch bevor ich mich verlor
Es war ein kämpfen um Bestand
die Nächte waren besser als der Tag
an meiner Seele nagten Zweifel
und Jahre gingen hin
mit wagen, hoffen, weinen, trauern
für einer Liebe Sinn…..
So waren fünf Jahre schnell vergangen
rechnet man in der Zeit
doch weiss ich noch den zähen Lauf
all dieser Einsamkeit
und fast im Gehen
stolper ich
und fass mich selbst am Schopfe
aufgeben all das Streben hin ?
und sterben all das hoffen ?
Ein Schritt zum Leben hin
gewagt getan
und aus dem Dunkel trat ein Sinn
der meine Hand in seine nahm
Wenn auch der Worte weniger
die schleichend durch die virtuelle Welt
mir lange Lichter hielten
so kann ein Schweigen, das die Liebe hält
alles Geschwätz nicht wiegen.
So steh ich nun im zehnten Jahre meiner Reise
nicht mehr alleine
und singe auch nicht mehr so leise
und lache oft und sinne Unsinn
mache Streiche
und meine Augen schauen auf in deine
So braucht die Liebe ihre Zeit
und Vertrauen Reife und diese unglaubliche Herzlichkeit
mit Worten die nur uns gehören
und Ruhe zieht in Seelen ein
die lange litten
Fänds schön – wir lassen Frieden sein
und hüten uns`re Träume und lachen durch die Räume
die wir nun teilen
eins bei eins – Sein
und dankbar Freunde mag ich euch nicht vergessen
den Trost und die Erreichbarkeit
an langen Tischen möcht ich mit euch essen
und tief in eure Herzen schau`n
und Glück in unsre Fältchen lächeln
die Zeit – die Zeit
und wir…..
so klein.
Brynhild 25.Mai 2010


