( © Fotografie by Brynhild)
Wie unendlich dünn
die Seelenhaut ist
spürt man erst
wenn jemand sie mit
einem Mantel der Freundschaft
bedeckt
und die gefrorenen Tränen
perlen auf den Knöpfen
und der Kragen schabt sich
an den Narben.
Wie unendlich dünn
die Eisdecke ist
über die man sich bewegt
spürt man erst
wenn leise Schritte sich nähern
vorsichtig am Eis kratzen
und sich ein Lächeln
über einem spiegelt.
Wie unendlich weit weg
Vertrauen wohnt
spürt man erst
wenn eine Seele der anderen
sich öffnet
und noch fremde Stimmen
sich einen gemeinsamen Klang
suchen.
Wie unendlich weit ist diese
Welt
vor der man sich verschloss
und wie unendlich gross
ist Leid
das man fast “genoss”
Wie unendlich kann man sich verlieren
für einen Menschen
und nimmt unendlich wenig wahr
von dem
was Leben ist.
Wahr-nehmen in zu-fallender Begegnung
ist unendlich schön………..
(© ) Brynhild
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1. Januar 2010 12:34
Welch
ein
Gedicht
Wenn
die Seele
spricht
so rein
so leise, auf
so wunderbare
Weise
°
‘Unendlich schöne’ Poesie, liebe Freundin!
Oktave
1. Januar 2010 14:47
Manchmal zeichnet die Feder
die Züge der stillen Zwiesprache
am offenen Fenster
meistens jedoch, das wissen wir beide
malt sie fernab von nicht verstehenden
Herzen.
Zum Jahreswechsel habe ich ein wenig gelüftet
die Seele hätte in einem fort schreiben können….
Manchmal lässt eine leise “Weite” das zu.
10. Januar 2010 14:47
immer wieder komme ich gerne hierher … nehme eine kleine Asuzeit, gehe sinnend durch EURE Worte und fühle mich wohl, fühle mich geborgen in eurer Mitte … danke Brynhild Ursa
10. Januar 2010 15:04
Liebe Ursa…..
Es gibt so leise Wege – auch im Internet, die man gerne geht und es freut mich und sicher auch Oktave, dass deine Schritte bei uns kurz ruhen.
Dir alles Gute für das neue Jahr
Brynhild