Aus dem Jahr 2006
Draußen – da
Draußen
keimt die Natur
und
ich
ersticke schon im Keim
(c) 2006
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Wenn man sich aufgegeben hat
nach langem langem Kampf
wenn man so richtig spürt
dass man alles loslassen muss was lieb,
teuer und von Wert war
was Inhalt war und Hoffnung
wenn man spürt das nichts mehr ist
und nichts mehr wichtig ist
wenn man wartet
dass alles sich auflöst
das ist so
auf-geräumt
(c) Brynhild 2006
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Manchmal
…denkt man
…spürt man
…die Zeit steht still
…weil man den Fortgang
…nicht wahrhaben will.
Manchmal
gleiten Gedanken aus den
Händen
springen Worte
einfach weg
bilden in der Luft
eine Wolke
- sie dunkelt über dem Kopf -.
(c) Brynhild 2006
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Manchmal
…denkt man
…spürt man
…die Zeit steht still
…weil man den Fortgang
…nicht wahrhaben will.
Manchmal
gleiten Gedanken aus den
Händen
springen Worte
einfach weg
bilden in der Luft
eine Wolke
- sie dunkelt über dem Kopf -.
(c) Brynhild 2006
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Blau
hüllt mich ein
während Gelbrot
flimmert
und
Grünocker
sich in der Weite spiegelt
Alles steht still
Einatmen
Ausatmen
Innehalten
Atemblicke
© Brynhild 2006
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Manchmal – ganz unerwartet und fast unglaublich – , gibt es Menschen oder auch nur einen Menschen, der die Wege meiner Stille abgeht, dort sogar die Tiefe und die Tränen aufspürt, die abgelegt wurden im Vertrauen, auf dass sie niemand finde. Manchmal gibt es Menschen, die sehen durch die Erde, die begraben soll, was gestorben ist. Das sind Menschen, die mehr empfinden, als sie bisher vielleicht zeigen durften. Die Schatzkammern des Waldes und der stillen Orte sind noch reich, vielleicht sollte man sie mal wieder umpflügen….
Brynhild

Ruhe
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Sie saßen und tranken am Teetisch und sprachen von Liebe viel; die Herren, die waren ästhetisch, die Damen von zartem Gefühl.
Heinrich Heine
…und so tickt die Regenuhr auch heute durch meine Zeit, gefeiert wird ein Tag, der lange schon nicht mehr die Bedeutung hat, die man ihm einst zugemessen. Viele werde essen, hinter Fußbällen schauen, sich hinter einem Buch verkriechen oder so wie ich – vielleicht auch den Tee genießen, Gedanken in leere Tassen gießen – aber nein, nichts soll uns verdrießen.
Brynhild

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