Berufliches

Ich denke es ist an der Zeit, darzustellen, dass ich meine kleinen Versen nicht aus Langeweile produziere, sie sind lediglich ein kleines Beiwerk zu meinem Alltag, und zu meiner Liebe zu meinem Beruf. Die Gedanken und Verse Brynhilds entstanden aus jeweiligen Lebenssituationen, Stimmungen, Nachdenklichkeiten und sie erheben keinen literarischen Anspruch.
In den Zeiten des Internets und sobald man sich darin aufhält, gleich, ob nun beruflich, privat – mit kleinen Gedichten, Fotografien oder beruflich mit eigenen Angebotsseiten, – man wird gläsern, Millionen Menschen meinen, sie können in einen hineinschauen, vorüber hasten oder stehen bleiben. Man ist nicht mehr privat, doch man kann sich eine gewisse Intimität erhalten, indem man etwas leise diese Schwellen betritt. Ich bin eh nicht die große Marktschreierin – doch allein die Tatsache, dass man auch für kleine harmlose Tagebuchseiten schon ein Impressum führen muss (lückenlos – wenn nicht, haben die tausende von Anwälten, die nach Lücken suchen, wenigstens etwas zu tun), – macht einen Menschen auffindbar.
Da kann man manchmal nicht mehr einfach nur privat bleiben, vor allem, wenn es anderen Freude bereitet, jede auch noch so kleine Nuance oder jedes auch noch so kleine Fehlverhalten aufzuspüren. Meist sind es Kollegen, die sich ihre Nase daran reiben, naive Alltags-Attitüden, die man sich in stillen Stunden gönnt, zu verballhornen. Durch diese Schule musste ich durch, vor einigen Monaten, ich habe es einigermassen gut überstanden, doch das öffentliche Schreiben ist mir dadurch ein wenig verleidet.
Deshalb konzentriere ich mich vermehrt auf meine Arbeit, meinen Beruf – schlichtweg – meine Existenz und lächle mir eins, wenn dann bestimmte Frevler, Anprangerer – ihre eigenen kleinen Attitüden dramatisieren.
Man muss eben zu sich selbst, zu den Dingen, die man bereit ist, anderen zu offerieren – stehen. Das ist meine Prämisse.

Die Tage sind oft bis spät in die Nacht hinein gefüllt mit Büchern, mit denen ich arbeite, die ich recherchiere, katalogisiere, säubere, wäge und erwäge, ob sie geeignet sind, sie einem geneigten Interessenten anzubieten. Ich arbeite mit gebrauchten, auch antiquarischen Büchern, ich verkaufe sie und betreibe eine eigene Homepage, mein kleines, virtuelles Antiquariat.
In meiner Arbeit spiegelt sich das Leben – zu leben im geschriebenen Wort, damit zu arbeiten, war von jeher mein größter Wunsch und ich tue dies in konzentrierter Selbstständigkeit seit nunmehr 9 Jahren – mal auf und mal ab, doch immer mit einem Ziel.

Also bitte ich – wie schon im Banner dieses Blogs zu lesen – nicht zu viele Gewichte zu legen auf meine Gedichte.

Die Produkte meiner Arbeit findet man unter:

Antiquariat Wandowski

und neu im Blog unter:

Zwischentöne und Tagesgedanken – Bücher und Anekdoten aus dem Antiquariat

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